Gedanken zu Repression, Ohnmacht und der Suche nach Perspektiven

Gedanken zu Repression, Ohnmacht und der Suche nach Perspektiven

Repression
Wie versprochen melden wir uns nochmal, um euch auf dem Laufenden zu halten. Wir, das ist das Soli–Umfeld, das die Betroffen_e der Hausdurchsuchung vom 25.08.09 in Hamburg, versucht zu unterstützen. Nachdem recht lange nichts von uns zu hören war und nun auch ein Teil der Akten vom LKA bei den Rechtsanwält_innen eingegangen ist, wollen wir die aktuelle Situation schildern.
Vorab nochmal die Fakten: Am 25.08.09 wurde unsere Genoss_in im Hamburger Internetcafe GameSpot im Kleinen Schäferkamp unter dem Vorwurf der versuchten Brandstiftung nach §306 mit §30 Abs.2 vorläufig festgenommen. Neben einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde noch am selben Tag eine Hausdurchsuchung in ihrer ehemaligen Wohngemeinschaft durchgeführt. Das Ergebnis der Durchsuchung war für die Cops ernüchternd, d.h. sie fanden nichts was sie beschlagnahmen wollten. Als unsere Genoss_in nach 8 Stunden entlassen wurde, folgte eine ziemlich offensichtliche Observation, die zum Teil auch provokant durch Uniformierte im Peterwagen durchgeführt wurde.

Wir werten diese ganze Aktion als Angriff auf alle linken Strukturen — und in Verbindung mit dem Tatvorwurf besonders auch als direktes Signal an eine sich kämpferisch und militant verstehende autonome/ linksradikale Szene in Hamburg und Umgebung. Wie dem aktuellen Hamburger Verfassungsschutzbericht zu entnehmen ist, bezieht sich die Kriminalisierung in diesem Fall insbesondere auf das Politikfeld Antimilitarismus.
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