1 Jahr und 5 Monate „Schwarzes“ Schwarzenbek – Ein persönliches Resümee

Hier ein Text der anarchistischen Gruppe Schwarzenbek. Wir senden den Gefährt_innen viel Kraft für ihre kommenden Projekte und Kämpfe und senden unsere Solidarität.

Aktuelle Infos zu anarchistischen Projekten in Schwarzenbek:
http://agsbk.blogsport.de,
http://ilsbk.blogsport.eu/,
http://flaechenbrand.blogsport.de/


Kurzes Vorwort
: Wir wollen uns hier auf keinen Fall nur beschweren oder gar in eine Opferrolle stecken, sondern, damit keine Missverständnisse aufkommen, nur unsere subjektiven Erfahrungen als Anarchist_Innen in einer dorfähnlichen Kleinstadt wiedergeben.

Vor einem Jahr und fünf Monaten bildeten wir mit der Absicht der Szeneisolation zu entfliehen die anarchistische Gruppe Schwarzenbek. Doch warum genau in Schwarzenbek und nicht weiterhin in Hamburg? Ganz einfach: Wir wollten raus aus den großen Städten in denen es schon „alles“ vom Autonomen Zentrum bis hin zur Punker_Innenkneipe gab. Wir wollten nicht länger selbst dafür verantwortlich sein, noch mehr als ohnehin schon marginalisiert zu werden. Wir wollten nicht länger unsere Kräfte in Autonome Zentren stecken, in denen sogenannte „Bürger_Innen“ niemals rein gehen würden und wenn sie es täten, mit dem Gefühl begrüßt werden, nicht erwünscht zu sein. Wir wollten etwas von Anfang an, an einem Ort an dem es keine Szene, Bewegung o.ä. gab, schaffen und zwar für jeden Menschen.weiterlesen