no prison! no state! http://noprisonnostate.blogsport.de Tue, 15 May 2012 11:49:44 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Repressionswelle gegen Anarchist_innen in Istanbul http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/05/15/repressionswelle-gegen-anarchist_innen-in-istanbul/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/05/15/repressionswelle-gegen-anarchist_innen-in-istanbul/#comments Tue, 15 May 2012 11:49:44 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/05/15/repressionswelle-gegen-anarchist_innen-in-istanbul/

Am 14.05 gab es eine Polizei-Operation gegen Anarchist_innen in Istanbul. Mehr als 60 Gefährt_innen wurden festgenommen, denen vorgeworfen wird an den 1. Mai Riots beteiligt gewesen zu sein, bei dem der anarchistische Block Banken, Geschäfte und Institutionen angriff.

Um 6:00 Uhr morgens griffen schwer bewaffnete Spezial-Einheiten der Polizei die Räume verschiedener anarchistischer Gruppen und Initiativen an. Die Gruppe „Revolutionary Anarchist Action“ (DAF) berichtete, dass sich die Menschen in einem der gestürmten Gebäude in Kadıköy (ein Stadtteil von Istanbul) gegen den Angiff gewehrt haben. Bis jetzt haben Anwälte nicht mal die Namen aller Festgenommenen. In der Türkei ist es gängige Praxis das Festgenommene zum Teil für Jahre ohne Prozess oder ähnliches im Knast sitzen.

Wir sind weder empört noch geschockt von diesem Angriff. Da wo wir den Staat und das System bekämpfen wird mit aller Härte zurückgeschlagen.
Es ist nötig unseren Gefährt_innen in der Türkei unsere aktive Solidarität zu zeigen und sie in diesem Moment nicht alleine zu lassen.

Für den Aufstand für die Anarchie!

Anarchist_innen in Solidarität

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Erklärung der drei Anarchist_innen Silvia Guerini, Costantino Regusa und Luca Bernasconi vor dem Bundesstrafgericht Bellinzona http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/05/07/179/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/05/07/179/#comments Mon, 07 May 2012 17:01:54 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/05/07/179/

Die Erklärung der drei Anarchist_innen Silvia Guerini, Costantino Regusa
und Luca Bernasconi, die sie vor dem Bundesstrafgericht Bellinzona in der Schweiz verlesen haben, als Broschüre.

Am 22. Juli 2011 hat das Bundesstrafgericht Beltinzona Costantino Ragusa zu 3 Jahren und 8 Monaten, Luca Bemasconi zu 3 Jahren und 6 Monaten und Silvia Guerini zu 3 Jahren und 4 Monaten wegen Vorbereitungshandlungen zur Brandstiftung, illegalem Transport und Verbergungen von Sprengstoffen verurteilt. Diese Erklärung wurde von den Angeklagten am Prozess im Juli 2011 in der Schweiz verlesen. Die drei wurden am 15. April 2010 bei Zürich während einer Verkehrskontrolle wegen dem Verdacht des versuchten Angriffs auf das sich damals noch im Bau befindlichen IBM Forschungszentrum in Rüschlikon verhaftet.

Aus der Erklärung:
“…Radikaler Ökokampf wird eine immer grundlegendere und zentralere Rolle zur Verhinderung und Bekämpfung des scheinbar Unaufhaltbaren haben. Diese Bewegung kann nur radikal sein, also auf die Wurzeln des Problems zielen, und die ökologische Frage erneut zu stellen, heisst nicht sich mit den jeweils aktuellsten ökologischen Auswirkungen zu beschäftigen, sondern mit der tiefgehenden und ursächlichen Bedeutung der Abspaltung des Menschen von der Natur. Wir benötigen eine neue ökologische Weltanschauung zur Entwicklung einer ökozentrischen Sensibilität zum Aufbau eines Netzes von nicht hierarchischen Zusammenhängen und Wechselbeziehungen, wo sich reale, nicht von der Maschine und ihren Institutionen vermittelte Beziehungen entwickeln können, in denen man als Individuen selbstbestimmt handeln und das eigene Leben wieder vollständig in die eigenen Hände nehmen kann…”

Hier die Broschüre zum Ausdrucken als download

Die drei wurden schon oft in andere Knäste verlegt, die aktuellen Adressen sind immer auf silviabillycostaliberi.tk zu finden.
Schreibt und unterstützt sie:

Costantino Ragusa,
PF 3142,
8105 Regensdorf,
Schweiz

Luca Bemasconi,
PF 3142,
8105 Regensdorf,
Schweiz

Silvia Ragusa Guerini,
PF 45,
3324 Hindelbank
Schweiz

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Solidaritätswerkstatt (Hamburg) http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/28/solidaritaetswerkstatt-hamburg-2/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/28/solidaritaetswerkstatt-hamburg-2/#comments Sat, 28 Apr 2012 13:52:02 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/28/solidaritaetswerkstatt-hamburg-2/

(Download Propaganda)

Die monatlich stattfindende Soliwerkstatt ist das nächtste mal am 3. Mai.
Die Werkstatt freut sich wie immer ab 15:00 Uhr über Besucher_innen.
Alles weitere findet Ihr ab soffort auch unter dem neuen Blog der SW :
solidaritaetswerkstatt.noblogs.org

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Solidarität mit den gefangenen Anarchist_innen im Hungerstreik [Griechenland] http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/18/solidaritaet-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-im-hungerstreik-griechenland/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/18/solidaritaet-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-im-hungerstreik-griechenland/#comments Wed, 18 Apr 2012 21:52:39 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/18/solidaritaet-mit-den-gefangenen-anarchist_innen-im-hungerstreik-griechenland/ Seit dem 6.04. sind Alexandros Mitrousias, Giorgos Karagiannidis und Kostas Sakkas im Hungerstreik und fordern die Aufhebung der neuen Untersuchungshaften und die unverzügliche Freilassung ihrer Gefährtin, der Anarchistin Stella Antoniou, wegen ihrer sehr schwerwiegenden gesundheitlichen Probleme, die von spezialisierten Ärzten betreut werden müssen und ihre unverzügliche Freilassung aus dem Knast nötig machen.
Außerdem befinden sich seit dem 8.04. die Mitglieder der Anarchistischen Revolutionären Organisation Verschwörung der Feuerzellen, Gerasimos Tsakalos und Panajiotis Argyrou im Hungerstreik, und fordern ihren endgültigen Transfer in den Knast von Korydallos, nachdem sie zum Konflikt mit den Menschenwächtern des Knastes Domokos gekommen ist, und speziell mit dem Oberknastbullen in Domokos, den feigen Christos Kliaris, aufgrund ihrer würdevollen Haltung sich der Körperdurchsuchung zu verweigern.
Seit dem 8.04. befindet sich Christos Tsakalos im Hungerstreik , Mitglied der Verschwörung der Feuerzellen, in Solidarität mit seinen Gefährten und es werden auch die restlichen Mitglieder der Feuerzellen nacheinander am Hungerstreik teilnehmen, als Nächster der Anarchist Theofilos Mavropoulos, falls die Forderungen ihrer Genossen nicht erfüllt werden.
Seit dem 17.04. befinden sich die Mitglieder der Anarchistischen Revolutionären Organisation Verschwörung der Feuerzellen Charis Chatzimichelakis, Damianos Bolano und Giorgos Polidoros im Hungerstreik.

Es ist wichtig, Soliaktionen zu organisieren, für die, die ihren Kampf für die Freiheit und die Würde auch aus den Zellen der Demokratie fortsetzen.

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Festnahme von zwei Gefährten_innen in Santiago (Chile) http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/18/festnahme-von-zwei-gefaehrten_innen-in-santiago-chile/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/18/festnahme-von-zwei-gefaehrten_innen-in-santiago-chile/#comments Wed, 18 Apr 2012 17:39:04 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/04/18/festnahme-von-zwei-gefaehrten_innen-in-santiago-chile/
Ivan und Carla wurden am 16.04. um 03:30 Uhr festgenommen, als sie einen Sprengsatz in der Granja Nachbarschaft in Santiago transportierten. Sie wurden zum 13. Revier gebracht, zum dem Christian Toledo, einer der Staatsanwälte des „Caso Bomba“, kam. Ivan and Carla sollen einen Rucksack mit einem Feuerlöscher voll Schwarzpulver und Burtan-Gas Kartuschen sowie Wechselkleidung bei sich gehabt haben.
Die Presse berichtete außerdem über ihr Privatleben und ihre Beziehungen zu anderen Angeklagten.
Die beiden sollten eine Bombe legen wollen, da einen Tag später das Verfahren gegen den Gefährten Juan Aliste Vega begann.

Unsere Gedanken, unsere Solidarität allen Kämpfer_innen für die Freiheit!
Scheiß auf Presse-Hetze, Bullenschweine und Justiz!
Freiheit für alle Gefangenen!

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„Farfalla – Gedanken zu Knastsolidarität und dem Tag der politischen Gefangenen“ Broschüre erschienen http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/20/farfalla-gedanken-zu-knastsolidaritaet-und-dem-tag-der-politischen-gefangenen-broschuere-erschienen/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/20/farfalla-gedanken-zu-knastsolidaritaet-und-dem-tag-der-politischen-gefangenen-broschuere-erschienen/#comments Tue, 20 Mar 2012 16:15:05 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/20/farfalla-gedanken-zu-knastsolidaritaet-und-dem-tag-der-politischen-gefangenen-broschuere-erschienen/
Zum Tag der politischen Gefangenen ist vor ein paar Tagen die Broschüre „Farfalla – Gedanken zu Knastsolidarität und dem Tag der politischen Gefangenen“ erschienen. Die Broschüre ist unten als pdf zum Download verfügbar und unter eaamuc(at)riseup.net zu bestellen.

Hier das Vorwort der Broschüre:

Einige Gedanken im Voraus

Seit langem ist der 18. März als „Tag der politischen Gefangenen“ ein fester Termin im linken Terminkalender. Wir wollen diesen Tag zum Anlass nehmen um uns kritisch mit traditioneller linker Solidaritätsarbeit zu beschäftigen und eine allgemeine Knastkritik zu formulieren.

Der „Tag der politischen Gefangenen“ differenziert schon im Namen zwischen „politischen“ und „nicht-politischen“ Gefangenen. Somit wird verschwiegen, dass alle „Verbrecher_innen“ Produkt einer sozialen Ordnung sind und durch diese bedingt werden. Jedoch beschäftigt sich die „klassische Linke“ meist nur mit skandalisierten Einzelfällen und vermeidet dadurch eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der Thematik.

Die meisten Paragraphen des Strafgesetzbuches dienen dem Schutz von Staat und sozialer Ordnung, sowie der Sicherung der Eigentumsverhältnisse. So können scheinbar „unpolitische“ Taten auch Ausdruck einer Unzufriedenheit gegenüber dem Bestehenden sein.

Die oft benutzte Forderung „Freiheit für alle politischen Gefangenen“ wendet sich an eine Obrigkeit, die dadurch legitimiert wird, und stellt das Bestehen von hierarchischen Strukturen und des Knastsystems generell nicht in Frage.

Darüber hinaus sehen wir uns einer Mehrheitsgesellschaft gegenüber deren Bild von Gefangenen von stigmatisierenden Klischees geprägt ist. Jegliche kritische Auseinandersetzung wird verweigert und es erfolgt höchstens eine Bewertung von Gerichtsurteilen anhand von moralischen Maßstäben und hegemonialen Gerechtigkeitsvorstellungen.

Für uns stellt es außerdem ein Problem dar, dass Solidarität ein wenig definierter, jedoch viel benutzter Begriff ist, der leider meist bei bloßer Theorie endet. Die Möglichkeit von direkter Solidarität zu Kämpfen und Aufständen in Knästen, wie beispielsweise in Belgien oder der Schweiz, eröffnen Perspektiven, die Kämpfe der Inhaftierten nach außen zu tragen und fortzuführen.

Wir hoffen, mit dieser Broschüre eine Diskussion anzustoßen und dazu anzuregen, festgefahrenen Vorstellung aufzulösen. Diese Broschüre hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, weder ist sie ein Lehrbuch, noch kann und will sie eine universelle Lösung bieten. Mit der Auswahl der Texte wollen wir versuchen, möglichst viele Facetten der Knastgesellschaft zu beleuchten. Auch wenn nicht alle Texte zu hundert Prozent unsere Meinung widerspiegeln, hoffen wir zu einer emanzipatorischen Theorie und Praxis beitragen zu können.

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Pit Scherzl kämpf weiter! Zeigen wir Solidarität! http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/15/pit-scherzl-kaempf-weiter-zeigen-wir-solidaritaet-solidaritaet/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/15/pit-scherzl-kaempf-weiter-zeigen-wir-solidaritaet-solidaritaet/#comments Thu, 15 Mar 2012 13:03:05 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/15/pit-scherzl-kaempf-weiter-zeigen-wir-solidaritaet-solidaritaet/ Nach seinem Hungerstreik befindet sich der Gefangene Pit Scherzl weiterhin in einer schwierigen Lage und benötigt unbedingt Solidarität!
Er befindet sich in Isolation und die Kommunikationssperre mit seiner
Postfachadresse in Westerburg besteht weiter.
Kontakt ist aber über seine Knastadresse möglich:

Peter Scherzl
JVA Rheinbach
Aachener Strasse 47
53359 Rheinbach

P.s. Den Hungerstreik hat Pit erst einmal ausgesetzt.

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Gefangener flieht bei Gerichtstermin in Dortmund http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/10/gefangener-flieht-bei-gerichtstermin-in-dortmund/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/10/gefangener-flieht-bei-gerichtstermin-in-dortmund/#comments Sat, 10 Mar 2012 12:43:48 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/03/10/gefangener-flieht-bei-gerichtstermin-in-dortmund/ 09.03.2012
Aus den Medien:
Nordrhein-Westfalen: Ein Gefangener ist bei einem Prozesstermin aus dem Landgericht Dortmund geflohen.
Wie ein Gerichtssprecher am Abend mitteilte, war wegen eines „Kommunikationsfehlers“ eine Zellentür in dem Gebäude unverschlossen geblieben. Der Angeklagte brach eine weitere Tür auf und machte sich davon.
Der Vorfall ereignete sich bereits gestern. Der Mann ist noch flüchtig. Bei dem Verfahren ging es um etliche Diebstähle. Erst vor wenigen Wochen hatte die Flucht eines Kriminellen aus dem Bochumer Gefängnis für Aufsehen gesorgt.

Flieh Mensch, flieh !

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Update zum Kampf von Hugo Portmann http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/02/24/update-zum-kampf-von-hugo-portmann/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/02/24/update-zum-kampf-von-hugo-portmann/#comments Fri, 24 Feb 2012 09:48:11 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/02/24/update-zum-kampf-von-hugo-portmann/
Hier ein Update zum Kampf des Gefangenen Hugo Portmann weitergeleitet durch einen Brief von Marco Camenisch:

Liebe FreundInnen und GenossInnen
Bin froh, von Hugo News zu bekommen, und ihr sicher auch!
Mit Schreiben vom 12. Februar, das ich am 14. Februar – wieder mit euren
Zeichen der Solidarität unter den Beilagen :) ! – von ihm erhalten habe,
hat sein Kampf (und die Solidarität hat dazu sicher beigetragen) wie folgt
Wirkung gezeigt. Für den 1. März wurde eine sogenannte
Vollzugskoordinationssitzung, wo über die weiteren Vollzugsmassnahmen als
Entscheidungsgrundlage beraten wird, anberaumt, und somit hat er den
Hungerstreik seit dem 3. Februar einstweilen ausgesetzt, jedoch
boykottiert er weiterhin den Anstaltsfrass. Auf ärztlichen Rat hin nimmt
er Joghurt, Kohlehydrat-Protein-Aufbaukonzentrate und einen
Farmerschokoriegel ein.

Da langzeitig angelegt, führt Hugo den HS bisher unter Einnahme von
Vitaminpräparaten und Datteln durch. Hierzu ist auch festzustellen, dass
Hugo der in Schweizer Gefängnissen herrschenden Sklaverei nachkommt. Diese
wird in unseren demokratischen Regimes «Arbeitspflicht» genannt, deren
Verweigerung in den demokratischen Lagern Disziplinarstrafen und
längerfristig praktisch die Isolation zur Folge hat: Gegen innen unter
anderem durch 22-23 h am Tag Zelleneinschluss und gegen aussen, über das
Verbot, einzukaufen und Geld zu erhalten, bzw. auszugeben (Briefmarken,
Telefon, Ernährung!), u.a. praktisch Kommunikationsverbot.

Sollten die Damen und Herren der Repression ihm keine Vollzugslockerungen
geben, wird er den unbefristeten Hungerstreik umgehend weiterführen.

Mit herzlichen und solidarischen Grüssen, marco, Lager Lenzburg, Schweiz,
15. Februar 2012

Schreibt den Gefangenen (Absender nicht vergessen!):

Hugo Portmann
Postfach 3143
8105 Regensdorf
Schweiz

Marco Camenisch
Postfach 75
5600 Lenzburg
Schweiz

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Hugo Portmann: seit über 60 Tagen im Hungerstreik http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/02/13/hugo-portmann-seit-ueber-60-tagen-im-hungerstreik/ http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/02/13/hugo-portmann-seit-ueber-60-tagen-im-hungerstreik/#comments Mon, 13 Feb 2012 01:52:12 +0000 Administrator Allgemein http://noprisonnostate.blogsport.de/2012/02/13/hugo-portmann-seit-ueber-60-tagen-im-hungerstreik/
Hier eine Erklärung von Freund/innen und Unterstützer/innen von Marco Camenisch (knast-soli (ät) riseup (pt) net) in Solidarität mit einem kämpfenden Gefangenen in der Schweiz:

Seit über 27 Jahren sitzt Hugo Portmann wegen Bankraub im Knast. Er wurde als sog. „Gewohnheitsverbrecher“ verwahrt, da er mehrfach Banken überfallen hat und aus dem Knast getürmt ist. Hugo war mit dem verstorbenen Walti Stürm befreundet, dessen Talent für Ausbrüche legendär war.

Hugo hat sich in all den Jahren gegen die Zumutungen des Knastes mit juristischen Beschwerden und Petitionen gewehrt. Auch hat er anderen Gefangenen geholfen, ihre Rechte geltend zu machen.

Seit dem 6.12.2011 befindet sich Hugo in der Strafanstalt Pöschwies (Regensdorf ZH in der Schweiz) im Hungerstreik. Nach einem langen juristischem Hin und Her hat Hugo diese Kampfform gewählt, um seine Würde zu verteidigen und seinen legitimen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Wir haben von Hugo Mitte Jan. das letzte Mal Post erhalten. Er schrieb, dass er am Hungerstreik festhält: „Ich werde mit allen friedlichen, mir zur Verfügung stehenden Mitteln für meine schrittweise Vollzugslockerung und Reintegration in die Freiheit kämpfen. Bis zur Zwangsernährung im Inselspital in Bern.“ Weiter: „Sollte die Justizbehörde (Amt für Justizvollzug Zürich, JVA Pöschwies und Fachkommission) mir keine Vollzugslockerung gewähren, wie das Bundesgericht angeordnet hat, werde ich den Hungerstreik bis zum Tode machen.“

Wir haben keine Nachricht von Hugo. Wir wissen nicht, wie es ihm geht – immerhin ist er über 60 Tage im Hungerstreik! Wir wissen nicht, wo er ist. Eine allfällige Zwangsernährung im Inselspital könnte lebensbedrohliche Folgen haben.

Wie kam es zum Hungerstreik?weiterlesen

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